IT-Kosten im Griff: Was kleine Betriebe wirklich brauchen – und wofür sie zu viel zahlen
Viele kleine Betriebe zahlen jeden Monat zu viel für IT-Leistungen, die sie entweder nicht brauchen, nicht nutzen oder die mit einem einfacheren Ansatz genauso gut erledigt werden könnten. Gleichzeitig sparen sie an den falschen Stellen – zum Beispiel beim Backup oder bei der IT-Sicherheit.
Was kleine Betriebe wirklich brauchen
Zuverlässige Hardware – aber kein Premium-Gerät
Für Büroarbeiten (E-Mail, Word, Excel, Buchhaltungssoftware) brauchen Sie keine High-End-Hardware. Ein solides Business-Notebook oder Desktop-PC für 600–900 Euro reicht für die meisten Anwendungen vollkommen aus. Wichtiger als der Preis ist die Zuverlässigkeit: Kaufen Sie lieber bei einem bekannten Hersteller (Lenovo ThinkPad, HP ProBook, Dell Latitude) als das günstigste No-Name-Gerät.
Aktuelle Software und regelmäßige Updates
Veraltete Software ist das größte Einfallstor für Schadsoftware. Windows 10 erhält ab Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates mehr – wer dann noch Windows 10 nutzt, ist einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Windows 11 ist für die meisten neueren Geräte ein kostenloses Update.
Ein zuverlässiges Backup
Das ist die wichtigste Investition und kostet für kleine Betriebe 20–50 Euro im Monat. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Datensicherung.
Wofür kleine Betriebe oft zu viel zahlen
Überteuerte Systemhaus-Verträge
Viele Systemhäuser bieten Pauschalverträge für 200–500 Euro pro Monat an – für einen kleinen Betrieb mit 2–3 PCs ist das fast immer zu viel. Sie zahlen für Leistungen, die Sie nicht brauchen.
Unnötige Software-Abonnements
Überprüfen Sie einmal, welche Software-Abos Sie aktiv nutzen. Viele Betriebe zahlen für Tools, die seit Monaten niemand öffnet.
Teure Originalpatronen für den Drucker
Originalpatronen sind oft 3–4 Mal so teuer wie qualitativ hochwertige Kompatible. Für Bürodruck ist der Unterschied in der Praxis kaum spürbar.
Das Systemhaus, der IT-Freelancer oder selbst machen?
- Großes Systemhaus: Sinnvoll ab ca. 10–15 Arbeitsplätzen oder bei hohen Sicherheitsanforderungen. Für kleinere Betriebe oft überdimensioniert.
- Persönlicher IT-Dienstleister: Für Betriebe mit 1–9 Mitarbeitern oft die beste Lösung. Persönlicher Kontakt, schnelle Reaktionszeiten, keine Warteschleifen. Sie zahlen nur, wenn tatsächlich etwas anfällt.
- Selbst machen: Für Routineaufgaben (E-Mails, Drucker verbinden) oft ausreichend. Bei allem, was die Datensicherheit oder den Betriebsablauf gefährdet, lieber einen Fachmann fragen.
Ich biete kleinen Betrieben in Schleswig und Umgebung genau das: IT-Hilfe, wenn Sie sie brauchen – ohne Pauschalvertrag und ohne Mindestabnahme. Sie zahlen nur für das, was ich tatsächlich mache.
IT-Kosten überprüfen lassen?
Ich schaue mir Ihre aktuelle IT-Situation an und sage Ihnen ehrlich, was Sie wirklich brauchen – und was Sie sich sparen können.
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